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Über uns

„Wir wollen untersuchen, wie sich Menschen in Risikosituationen verhalten. Und wir wünschen uns eine Gesellschaft, die Risiken einzuschätzen und mit ihnen zu leben weiß. Mit unserer Arbeit können wir dazu einen Beitrag leisten." 

Gerd Gigerenzer

 
 
Sollte ich mich gegen Grippe impfen lassen oder nicht? Ist es sicherer, mit dem Auto oder mit dem Flugzeug zu reisen? Kann die Teilnahme an Krebs-Früherkennungs-Programmen mein Leben verlängern? Fragen wie diese stehen im Zentrum der Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Gerd Gigerenzer, dem Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz (Harding Center for Risk Literacy).
 
 
Gruppenfoto Harding-Zentrum 2016
© Rossbach, MPIB

Unser Ziel ist es, Menschen zu helfen, die Risiken, mit denen sie täglich konfrontiert werden, besser zu verstehen und kompetenter mit ihnen umzugehen. Dazu führen wir Studien und Umfragen in der allgemeinen Bevölkerung durch. Weiterhin bieten wir Fort- und Weiterbildungen für Ärzte und Journalisten an, da es für diese besonders wichtig ist, Risiken richtig zu interpretieren und verständlich an Patienten und die allgemeine Öffentlichkeit vermitteln zu können.

Gerd Gigerenzer

prof. Gerd Gigerenzer

Gerd Gigerenzer ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin und Autor zahlreicher Bücher, darunter Bauchentscheidungen und Das Einmaleins der Skepsis, die jeweils zum „Wissenschaftsbuch des Jahres“ (2007 und 2002) gekürt wurden.

David Harding

David Harding

David Harding ist Namensgeber und Mäzen des Harding Center for Risk Literacy. Harding, Global Investment Manager und Chef von Winton Capital, wurde auf die Arbeit von Gerd Gigerenzer aufmerksam, nachdem Das Einmaleins der Skepsis von der Royal Society zum Science Book des Jahres nominiert worden war. Die Begegnung mit Gigerenzer hat ihn auch dazu angeregt, die Winton-Professur „Public Understanding of Risk“ der Universität Cambridge, Großbritannien, zu stiften.

Das Institut

MPIB Gebäude
© David Ausserhofer

Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wurde 1963 gegründet und widmet sich als interdisziplinäre Forschungseinrichtung dem Studium der menschlichen Entwicklung und Bildung. Das Institut gehört zur Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., einer gemeinnützigen und unabhängigen Forschungsorganisation.